Badenhorst White Blend 2013

Was gab’s ins Glas?

A.A. Badenhorst White Blend 2013, Wine of Origin Swartland, 14,5 % vol.

Welche Ausstattung hat die Flasche?

Burgunderflasche, Stanniolkapsel, Korken.

Wer steckt dahinter?

A.A. Badenhorst Family Wines, Kalmoesfontein Farm, Paardeberg, Malmesbury, 7229, Swartland, Südafrika, www.aabadenhorst.com

Was ist interessant zu wissen?

Bunte Mischung aus zehn verschiedenen Rebsorten: 35 % Chenin Blanc, 10 % Grenache Blanc, 9 % Roussanne, 9 % Viognier, 8 % Verdelho, 8 % Marsanne, 7 % White Grnache, 7 % Clairette Blanche, 5 % Palomino, 2 % Chardonnay und Null-Komma-Null-Komma-Null % Sauvignon Blanc.

Wo kommt die Buddel her?

Verkostungsmuster, das einem Händler vom Importeur zur Verfügung gestellt worden war. Was sagen andere zu dem Wein?, wollte der Händler wissen. Deshalb fand die Flasche in seiner Begleitung den Weg in eine vierköpfige Runde im wineroom.

Was kostet der Spaß?

Im Handel für um die 25 € erhältlich.

Wie ist er denn nun?

Geiles Zeug. Goldgelb im Glas. Reife Nase, üppig, Aromen von Birne, Quitte, Honig. Im Mund reife gelbe Früchte ohne in die Breite zu gehen. Würzige Frische, Komplexität, Cremigkeit. Verändert sich im Glas, bleibt aber auch bei steigender Temperatur trinkbar und beisammen.

Die Runde verkostet blind und steckt den Wein zunächst an die Nordrhône. Klar, das ist die Referenz für den Wein. Und ein Kompliment für Wein und Weinmacher.

Dann ist klar: Rhône ist es nicht – aber gleiche Zeitzone. Jemand vermutet Sauvignon Blanc in der Cuvée. Grund sind die Würze, Kräutrigkeit, Frische. Nachvollziehbar. Ist aber definitiv nicht drin. Deshalb oben der explizite Null-Komma-Null-Komma-Null-Hinweis bei den Prozentangaben.

Einfach gut gemacht. Klasse Arbeit aus dem Hause Badenhorst. Eines der Beispiele dafür, was sich in Südafrika tut und speziell in Swartland. Große Weine nach europäischem Vorbild. Das macht Lust auf mehr.

Aus welchen Gläsern wurde probiert?

Gabriel Glas Standard Edition und Zalto Denk’Art Universal.

Wer hat’s probiert?

Eine vierköpfige Profirunde aus Sommeliers, Händlern und Journalisten.

Ist dieser Beitrag gewerblich gesponsort?

Wie oben erwähnt: Die Flasche war ein kostenloses Verkostungsmuster des Importeurs für den Händler.

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Edgar Wilkening

Geschäftsführender Gesellschafter bei wineroom.de | Eine Amon & Wilkening Division
Im Hauptberuf Strategieentwickler, Autor und Medien-Macher. Kopf des Pop-up-Restaurants "Die 7 Sünden" und von einigem mehr. In den verbleibenden Stunden des Tages dem Thema Wein verbunden als amtierender Korkenzieher von eigenen Gnaden. Erste bewusste Flasche: fränkischer Bocksbeutel aus dem elterlichen Keller – vermutlich Müller-Thurgau. Ist so was prägend ...?
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