Jurtschitsch GrüVe 2015

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Was war im Glas?

GrüVe 2015, Grüner Veltliner, trocken, 11,5 % vol., Österreichischer Qualitätswein

Welche Ausstattung hat der Wein?

Bordeauxflasche, Drehverschluss, Künstler-Etikett von Christian Ludwig Attersee

Wer steckt dahinter?

Weingut Sonnhof Jurtschitsch KG, Rudolfstraße 39, A-3550 Langenlois, Österreich, www.jurtschitsch.com

Was ist interessant zu wissen?

Winzer Alwin Jurtschitsch, der 2008 das Weingut übernahm, gehört zur neuen Generation exzellent ausgebildeter Weinmacher, die viel rumgekommen sind in der Welt, viele Weinbetriebe von innen gesehen haben und heute mit hohem Anspruch an ihre eigene Arbeit und Weine rangehen.

Jurtschitschs Top-Weine, allesamt am markanten, unübersehbaren „J“ auf dem Etikett erkennbar, gehören zur Spitze dessen was in Österreich zu bekommen ist und begeistern im wineroom immer wieder. Umso spannender, mal zu schauen, was im Glas passiert, wenn so ein Überflieger ganz bewusst aufs große „J“ verzichtet und stattdessen eine auch optisch klar vom Top-Segment abgegrenzte Basislinie auf den Tisch stellt.

Was sagt der Pressetext?

„Der Fröhlichmacher.“ (Quelle: Wine&Partners Presseinfo vom 20.10.2015)

Wo kommt die Buddel her?

Direktversand vom Weingut Jurtschitsch.

Was kostet der Spaß?

Laut Hersteller um die neun Euronen.

Wie ist er denn nun?

Fast transparentes Grün fürs Auge. Für die Nase Eisbonbon, Banane, frische Jugendhaftigkeit. Am Gaumen setzt sich das schlüssig fort: ebenfalls bananenfruchtig, dazu zitrisch frisch, ausgewogene Säure, harmonisch, leicht. Die Blindverkostenden am Tisch spekulieren auf Weißer Burgunder, schließen aber auch Grünen Veltliner nicht aus. Einig sind sich alle: reiner Edelstahl, kaltvergoren, Reinzuchthefe. Sauber gemacht. Unkompliziert. Jung zu trinken.

Und auch darin sind sich alle einig: Neun Euro sind eine sportliche Ansage für so viel Leichtigkeit. Am Tisch lagen die Blind-Einschätzungen bei fünf bis sieben Euro für den Wein. Wird dennoch gut laufen beim Publikum. Der Geschmack ist breitentauglich. Und obendrauf gibt’s kostenlose Kunst: Das bunte Graffiti-Etikett vom österreichischen Maler Attersee ist auf jeden Fall ein echter Hingucker im Regal.

Viel, viel „Her mit dem Sommer!“-Feeling im Glas. Muss man gar nicht mehr Worte drüber verlieren. Machen wir hier deshalb auch nicht.

Was macht man damit?

Ab ins Eisfach – raus in den Sommer – glugg-glugg-glugg – habt Spaß, Leute!

Aus welchen Gläsern wurde probiert?

Zalto Denk’Art Weißweinglas

Wer hat’s probiert?

Neben dem Autor saßen am Verkostungstisch: Weinhändler Torge Thies vom Weinhandel Die Weingaleristen sowie Sommelier und WeinTeacher Ed Richter.

Ist dieser Beitrag gewerblich gesponsort?

Die Flasche GrüVe 2015 wurde vom Weingut Jurtschitsch als kostenloses Verkostungsmuster zur Verfügung gestellt.

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